Wirtschaftsnews - 24.04.12

Lukoil: Anzeige wegen Öl-Unfall

Moskau 24.04.2012 (www.emfis.com) Dem russischen Energie-Riesen Lukoil könnte einiges an Ungemach drohen. Denn unlängst hatte sich auf einem russischen Öl-Feld der Gesellschaft ein Unfall ereignet, welcher dazu führte, dass eine größere Menge des schwarzen Goldes entwich und dem Konzern daher möglicherweise rechtliche Konsequenzen drohen.

Ein Sprecher des russischen Umweltamtes gab kürzlich bekannt, dass in der Trebs-Lagerstätte im russischen autonomen Gebiet der Nenzen bis zu 2.000 Tonnen Öl in die Umwelt gelangt sind. Auf einer Fläche von mindestens 8.000 Quadratmetern waren daher Arbeiter über zwei Tage lang damit beschäftigt, das Leck wieder zu versiegeln. Der Unfall ereignete sich Presseberichten zufolge im Rahmen einiger Probebohrungen in dem genannten Ölfeld. Wie bekannt wurde, wird die Behörde Lukoil sowie den mitverantwortlichen Konzern Bashneft anzeigen.

Öl-Austritte in Russland an der Tagesordnung


Etwas ganz Außergewöhnliches sind Öl-Austritte in Russland leider nicht. Nachforschungen einer russischen Nachrichtenagentur im vergangenen Jahr hatten ergeben, dass diese so gut wie an der Tagesordnung sind. Immerhin würden etwa ein Prozent des jährlich in Russland geförderten Öls in die Umwelt gelangen, was etwa fünf Millionen Tonnen entspricht.
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Auf Lukoil und Bashneft dürften aller Voraussicht nach Strafzahlungen zukommen, die sich jedoch in Anbetracht der recht überschaubaren Öl-Menge in einem noch akzeptablen Rahmen halten sollten, zumal derartige Vorkommnisse in Russland fast schon alltäglich sind. Vielleicht helfen Modernisierungsmaßnahmen, derartige Geschehnisse in Zukunft auf ein Minimum zu reduzieren, um die Umwelt nicht übermäßig zu belasten.



Autor: (mon), Quelle: EMFIS.COM


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