Wirtschaftsnews -  & Top-Story -  & Analyse - 29.12.11

Gazprom, Petrobras und one day delivery cialis die Zukunft der fossilen Brennstoffe

Der folgende Beitrag ist ein Auszug aus unserem kostenlosen Börsendienst EMERGING MARKETS REPORT, den Sie unter www.emerging-markets-report.de anfordern können:


Auch wenn es uns wegen der globalen Erwärmung nicht gefällt: Der Verbrauch fossiler Brennstoffe steigt weiter unaufhörlich. 2010 erreichten die CO2-Emissionen weltweit ein neues Rekordniveau, was gleichzeitig auch heißt, dass noch nie zuvor soviel Öl, Kohle und buy pfizer viagra Gas verbrannt wurden wie im vergangenen Jahr.

Und auch 2011 dürfte der Verbrauch fossiler Energie weiter gestiegen sein - obwohl die Konjunktur in Europa stark unter der Euro-Krise litt und express viagra delivery auch das Wachstum in den USA und in China und cialis canada online Indien in der zweiten Jahreshälfte zurückging. Denn noch nicht einmal im Krisenjahr 2009 hat sich der globale Energiebedarf verringert, obwohl seinerzeit fast die gesamte westliche Hemisphäre in eine Rezession abglitt.

Der eine wichtige Grund für den steigenden Öl- und Gasbedarf ist, dass mit Sonne und generic cialis next day delivery Wind bei weitem noch nicht genug Energie erzeugt wird, um den steigenden Primär-Energiebedarf tatsächlich abzufedern. Die alternativen Energien bringen lediglich in einigen wenigen Ländern Entlastung – und dies auch nur in der Stromerzeugung, auf die nur ein geringer Teil des gesamten Energieverbrauchs entfällt.

Selbst in den fortschrittlichsten Wirtschaftsnationen ist die Energie-Infrastruktur – vom Auto- und Flugzeugantrieb über die Heizungssysteme bis in die industriellen Prozesse hinein – noch komplett auf overnight delivery viagra die Verbrennung von Öl und Gas ausgerichtet. Und diese Infrastruktur wird nicht von heute auf buy pfizer viagra online morgen ersetzt werden, da auch die technischen Alternativen fehlen.

Die Schwellenländer verbrauchen immer mehr Energie

Der zweite wichtige Grund ist, dass vor allem der Energiebedarf in den Emerging Markets stark anzieht. Ein erheblicher Teil der schnell wachsenden Schwellenländer in Asien und viagra buy online Lateinamerika befindet sich aktuell auf how to buy cialis in canada einem Wohlstandsniveau, bei dem der Energieverbrauch sogar überproportional zum Wachstum zunimmt.

Denn über die Deckung der lebensnotwendigsten Bedürfnisse hinaus werden in den kommenden Jahren Milliarden von Menschen erstmals in ihrem Leben die Möglichkeit haben, sich ein Auto zu kaufen, zu verreisen oder energie-intensive Produkte zu konsumieren.

Als beispielsweise in Japan vor einigen Jahrzehnten das Bruttoinlands-Produkt auf cialis discount rund 5.000 Dollar pro Kopf stieg, wuchs dort der Ölverbrauch über Jahre hinweg schlagartig um 10 Prozent pro Jahr an. In China hat die durchschnittliche Pro-Kopf-Wirtschaftsleistung inzwischen ebenfalls die 5.000-Dollar-Marke erreicht – mit dem Unterschied, dass Japan von 130 Millionen Menschen, China aber von 1,4 Milliarden Menschen bevölkert wird.

Bereits heute ist China mit 18 Millionen verkauften Fahrzeugen der größte Automarkt der Welt; obwohl dort erst 3 Prozent der Bevölkerung einen Pkw besitzen. Ganz ähnlich ist die Situation auch in anderen großen Schwellenländern wie Indien, Brasilien oder Indonesien, wo sowohl der Lebensstandard als auch etwa die Zahl der Kraftfahrzeug-Zulassungen deutlich anwachsen werden.

Öl 2035 bei über 200 Dollar?

Was dies in den kommenden Jahrzehnten für den globalen Verbrauch an fossilen Energieträgern bedeutet, kann sich jeder selbst ausmalen: Beim Rohöl etwa rechnet die Internationale Energieagentur (IEA) bis 2035 mit einem weiteren Anstieg des globalen Verbrauchs um 14 Prozent – auf dann 99 Millionen Barrel pro Tag! Dieser Bedarf wird nicht ganz einfach abzudecken sein.

Deshalb prognostiziert die IEA für 2035 auch einen Horror-Ölpreis von 212 Dollar pro Barrel (aktuell wird das Fass Brent zu knapp 110 Dollar gehandelt). Und diese Schätzung könnte durchaus noch viel zu konservativ sein. Parallel dazu ist damit zu rechnen, dass die Preise für Erdgas und female viagra Kohle – mit denen sich Öl ersetzen ließe – ebenfalls stark anziehen werden.

Fallender Ölpreis eröffnet Kaufgelegenheiten

Zwar ist es wahrscheinlich, dass die Ölindustrie den weiter steigenden Bedarf auch 2035 noch decken kann. Der Preis dafür ist aber hoch. Schon jetzt pumpen viele Multis Jahr für Jahr mehr Öl aus dem Boden, als sie an neuen Reserven hinzugewinnen können. Und die Erschließung neuer Vorkommen erfordert einen gewaltigen Aufwand.

Da wird das schwarze Gold aus Bitumengestein und real propecia online Ölsänden gepresst, und es werden mit enormen Anstrengungen Bohrungen im ewigen Eis oder tausende Meter unter dem Meeresgrund vorgenommen. All dies ist mit immensen Kosten verbunden, so dass allein schon von der Angebotsseite her kaum damit zu rechnen ist, dass Öl sich auf mittlere Sicht wieder nennenswert verbilligt.

Kurzfristig hängt die Entwicklung der Energiepreise natürlich noch von vielen anderen Variablen ab. Beim Öl beispielsweise sind 2012 durchaus auch weiter fallende Notierungen möglich – etwa wenn sich die Euro-Schuldenkrise wieder verschärfen sollte, oder wenn die US-Konjunktur nicht anspringt.

Als Anleger sollte man eine solche Entwicklung dann aber als Kaufchance betrachten, und sich sukzessive mit Aktien großer Öl- und Gasproduzenten eindecken – denn diese Aktien sind bereits jetzt wieder auf einem günstigen Niveau, und werden im Fall sinkender Öl- und Gaspreise dann nochmals billiger zu haben sein.

Wohl dem, der genug Reserven hat...

Auf welche Titel soll man in einem solchen Szenario setzen? Aussichtsreich sind natürlich die Aktien jener Unternehmen, die über hohe gesicherte Reserven verfügen, oder die schon jetzt erhebliche finanzielle Anstrengungen unternehmen, um ihre künftigen Vorkommen auszubauen.

Denn so teuer und indian cialis canada so aufwendig die Erschließung neuer Förderprojekte jetzt auch sein mag – wenn die Preise dann tatsächlich steigen, hat sich die Mühe gelohnt. Gleichzeitig ist bei diesen Aktien der Hebel auf die Öl- oder Gaspreis-Entwicklung auch besonders hoch, und man profitiert als Investor umso mehr, je günstiger man sich zuvor eingedeckt hat.

Für die mittelfristige Zukunft gilt: Wohl dem Unternehmen, das genug investiert hat, um die Marktnachfrage bedienen zu können. Im zweiten Teil dieser Ausgabe werden deshalb zwei Gesellschaften besprochen, die nachweislich über gewaltige Reserven verfügen, und deshalb in den kommenden Jahren zu den wichtigsten Energielieferanten unseres Planeten zählen werden: Der russische Erdgasriese Gazprom und der brasilianische Ölkonzern Petrobras

Petrobras – auf dem Weg zum größten Ölkonzern der Welt?

Kein anderer Ölmulti betreibt zur Steigerung seiner Reserven einen so hohen Aufwand wie Petroleo de Brasileiro. Das halbstaatliche Unternehmen aus Brasilien hat für die kommenden fünf Jahre Investitionen in Höhe von 225 Milliarden Dollar vorgesehen, wovon der größte Teil in die Erschließung neuer Vorkommen fließen soll.



WKN / US-Kürzel:   899019 / PBR
Börsenwert:          123 Mrd. EUR
KGV 11e/12e:        7 / 7

52 Wochen
Hoch / Tief:           12,90 EUR / 7,20 EUR
Akt. Kurs:              9,15 EUR

Die Explorationsvorhaben von Petrobras sind allerdings auch besonders aussichtsreich, denn die Gesellschaft ist vor allem vor der Küste Brasiliens aktiv. Dort wurde einige Kilometer unterhalb des Meeresbodens kürzlich der größte Ölfund der westlichen Welt seit mehr als 30 Jahren gemacht. Die Vorkommen dort werden auf 50 bis 100 Milliarden Barrel geschätzt, was bereits ausreichen würde, um Brasilien zu einer der weltweit fünfgrößten Öl-Fördernationen zu machen.

Petrobras selbst gehört in der Offshore-Ölförderung bereits zu den erfahrensten Unternehmen weltweit. Durch die neuen Funde dürfte es dem Konzern gelingen, den Umfang seiner gesicherten Reserven in den kommenden 10 Jahren auf 12,7 Milliarden Barrel zu verdoppeln – und dies ist noch eine sehr zurückhaltende Prognose.

Die Förderung pro Tag soll sich im gleichen Zeitraum von bisher 2 auf knapp 6 Millionen Barrel Öl fast verdreifachen, und die umfangreichen Erdgasvorkommen, die bis dahin ebenfalls verstärkt ausgebeutet werden sollen, sind darin noch gar nicht enthalten. Mit einer solchen Tagesproduktion würden die Brasilianer damit bis 2020 sogar an Exxon – dem derzeit größten börsennotierten Ölkonzern der Welt – vorbeiziehen.

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Dennoch kam die Petrobras-Aktie zuletzt deutlich unter Druck. Dies lag zum einen daran, dass die Schwellenländer-Börsen in den vergangenen Monaten generell gemieden wurden. Daneben befanden sich auch die Rohölnotierungen auf dem Sinkflug, und Petrobras benötigt langfristig naturgemäß natürlich einen hohen Ölpreis, um die Vorkommen möglichst gewinnbringend ausbeuten zu können.

Hinzu kommt noch, dass die hohe Verschuldung des Konzerns derzeit noch viele Anleger abschreckt, denn bis die neuen Funde voll auf die Gewinnentwicklung durchschlagen, werden noch etliche Jahre vergehen.

Dies alles hat allerdings auch dazu geführt, dass der Titel inzwischen wieder unterhalb seines Buchwerts zu haben ist, und dass sich das KGV auf Basis des für 2011 erwarteten Gewinns bei unter 7 befindet. Für das in Zukunft zu erwartende Gewinnwachstum braucht man als Investor dementsprechend zurzeit keinerlei ersichtlichen Aufpreis zu zahlen.

Gazprom – Gasmonopolist mit einzigartiger Marktposition

Ein weiterer Energie-Titel aus den Emerging Markets, der den Anlegern aktuell geradezu hinterher geworfen wird, ist das Papier des russischen Gas-Monopolisten Gazprom Dabei handelt es sich bei Gazprom um ein ebenso stabiles wie enorm profitables Unternehmen.



WKN / US-Kürzel:    903276 / OGZPY
Börsenwert:           100 Mrd. EUR
KGV 11e/12e:         3,0 / 3,1

52 Wochen
Hoch / Tief:             12,10 EUR / 6,67 EUR
Akt. Kurs:                8,14 EUR

Allein im laufenden Geschäftsjahr dürfte der Erdgasriese einen Nettogewinn von umgerechnet rund 40 Milliarden Dollar erwirtschaften, was gegenüber dem Vorjahr einem Anstieg um 25 Prozent entsprechen würde. Schon im ersten Halbjahr vereinnahmte das Unternehmen einem Gewinn von knapp 26 Milliarden Dollar, wobei der Umsatz bei 78,6 Milliarden Dollar lag. Dies veranschaulicht auch, dass Gazproms Förderkosten nach wie vor sehr niedrig sind, was immer wieder für rekordverdächtige Gewinnmargen sorgt.

Gazprom sitzt auf einem Fünftel der globalen Erdgasreserven, und steht aktuell für ein Sechstel der jährlichen weltweiten Erdgas-Förderung. Die Investitionen, die der Konzern in die Modernisierung und die Erschließung neuer Reserven steckt, werden im kommenden Jahr bei über 24 Milliarden Dollar liegen, was für Gazproms Verhältnisse aber noch als relativ bescheiden gilt. Die Gesamtverschuldung der Gesellschaft ist gleichwohl überschaubar. Sie liegt mit 48 Milliarden Dollar lediglich 20 Prozent über dem allein für 2011 erwarteten Gewinn.

Sowohl innerhalb Russlands als auch in zahlreichen Nachbarstaaten aus der ehemaligen Sowjetrepublik würden ohne die Lieferungen Gazproms buchstäblich die Lichter ausgehen. Daneben kontrolliert die Gesellschaft inzwischen auch rund 30 Prozent des westeuropäischen Gasmarktes. Die Abhängigkeit Westeuropas wird künftig eher noch zunehmen, weil zum einen die heimischen Reserven schwinden, während sich Gazprom mit der Ostsee-Pipeline „Nord Stream“ den Markt noch besser erschlossen hat. Zum anderen steigt mit dem deutschen Ausstieg aus der Atomenergie auch der unmittelbare Erdgas-Bedarf an.

Gazprom selbst ist äußerst bemüht, seinen Einfluss auf dem westeuropäischen Markt durch Übernahmen weiter zu zementieren. Daneben wächst auch aus dem fernöstlichen Raum der Bedarf nach russischem Erdgas massiv an. Das Unternehmen liefert inzwischen Flüssiggas bis nach Japan und Taiwan. Und mit den Großabnehmern Indien und China werden schon seit längerem Verhandlungen über große langfristige Liefervereinbarungen geführt.

Trotz der hervorragenden Marktposition Gazproms wird die Aktie aktuell nur einem KGV von etwas über 3 gehandelt. Diese enorm niedrige Bewertung lässt sich auch mit den politischen Risiken in Russland und dem hohen Einfluss des Staates auf das Unternehmen nur bedingt rechtfertigen. Natürlich spielen für die Gewinnentwicklung auch die schwankenden Gaspreise eine Rolle (die in der Regel mit einiger Verzögerung dem Ölpreis folgen), und die unstete Besteuerungspolitik der russischen Regierung ist ebenfalls eine Belastung. All diese Risikofaktoren sollten aber auf dem aktuellen Kursniveau bereits eingepreist sein.

Der Staat mischt immer mit

Charakteristisch für die großen Energiekonzerne in den Schwellenländern ist, dass der Staat dort eine gewichtige Rolle spielt, und die Unternehmen häufig auch unmittelbar kontrolliert. Bei Gesellschaften wie Petrobras oder Gazprom ist dies sogar in besonders hohem Maße der Fall. Dieser starke staatliche Einfluss ist ein wichtiger Grund, dass die Investoren die Aktien solcher Unternehmen mit Zurückhaltung betrachten. Allerdings bringt ein starkes staatliches Engagement nicht nur Nachteile, sondern oft auch erhebliche Vorteile mit sich.

Speziell bei Gazprom ist der Einfluss der russischen Regierung mehr als offensichtlich. Gazprom ist ein ehemaliges Staatsunternehmen, wird weiterhin vom Staat kontrolliert und verdankt auch sein Gas-Export-Monopol dem Kreml; daneben war der derzeitige russische Präsident Dmitri Medwedew früher bei Gazprom der Vorsitzende des Aufsichtsrats.

Als ehemaliger Staatskonzern fördert Gazprom nicht nur in großem Stil Erdgas, sondern betreibt auch Kraftwerke, eine Bank, einen Medienverlag, eine marode Energie-Infrastruktur und sogar Krankenhäuser. Die Übernahme von Staatsaufgaben durch einen börsennotierten Konzern ist nicht im Sinne der Anteilseigner, aber entspricht dem politischen Willen (das Unternehmen wäre noch deutlich profitabler, wenn seine Restrukturierung endlich konsequent in Angriff genommen werden würde).

Daneben wecken auch die hohen Gewinne Gazproms in der Politik immer wieder Begehrlichkeiten. Im vergangenen Jahr drückte der Konzern rund 20 Prozent seines Umsatzes an Steuern ab, und viele Duma-Abgeordnete fordern einen noch höheren Beitrag des Unternehmens zum Staatshaushalt. Hinzu kommt noch, dass Gazprom immer häufiger als verlängerter Arm der russischen Außenpolitik missbraucht wird. Willfährige Nachbarstaaten (wie Weissrussland) erhalten günstige Gaspreise, schwierige Nachbarn (wie die Ukraine) zahlen hohe Preise, werden aber mit Preissenkungsversprechen zu staatlichen Kooperations-Abkommen gelockt.

Auch bei Petrobras ist der staatliche Einfluss offenkundig. Dilma Rousseff, die Präsidentin Brasiliens, war zuvor sieben Jahre lang Petrobras-Verwaltungsratschefin; ihr Nachfolger ist der amtierende Finanzminister Guido Mantega. Deshalb wird auch Petrobras immer wieder zur Umsetzung von Staatszielen eingespannt.

Dem Konzern war es beispielsweise drei Jahre lang verwehrt, auf dem heimischen Markt die Benzinpreise zu erhöhen, um die Inflation im Zaum zu halten. Und auch den Zugang zu den gewaltigen Ölfunden vor der Küste bekam das Unternehmen nicht umsonst. Stattdessen wurde Petrobras zu einer Mega-Kapitalerhöhung im Umfang von 70 Milliarden Dollar genötigt, und musste die Förderrechte teuer mit Geld und neuen Aktienpaketen für die Regierung bezahlen.

Auf der anderen Seite genießen die halbstaatlichen börsennotierten Energiekonzerne eine fast uneingeschränkte Rückendeckung durch ihre Regierungen – und die ist nicht mit Gold aufzuwiegen. Gesellschaften wie Petrobras und Gazprom verfügen über fast uneingeschränkte Budgets, da sie wissen, dass ihnen der Staat im Ernstfall immer wieder zur Seite stehen wird.

Und auch der Zugriff auf die heimischen Ressourcen ist dadurch so gut wie gesichert. Petrobras etwa verfügt über die staatliche Garantie, an allen Förderprojekten vor der Küste Brasiliens zumindest zu 30 Prozent beteiligt zu sein. Und auch die monopolartige Stellung Gazproms ist nahezu unbezahlbar.

Auch die freien Aktionäre profitieren von solchen Konstellationen. Insofern ist die Zurückhaltung, die die Investoren gegenüber Unternehmen wie Petrobras und Gazprom zurzeit an den Tag legen, sichtlich übertrieben.

Gazprom kaufen – Petrobras akkumulieren

Die Aktie von Petrobras ist stark vom Ölpreis abhängig, der im kommenden Jahr weiter unter Druck stehen könnte. Daneben ist mit dem erwarteten deutlichen Anstieg der Förderung erst in einigen Jahren zu rechnen. Wir halten die Aktie zwar bereits jetzt für attraktiv bewertet, empfehlen aber, zunächst nur einige Stücke zu kaufen. Schwächephasen in den kommenden Monaten sollten dann dazu genutzt werden, um sukzessive zuzukaufen.

Die Aktie von Gazprom wiederum ist auf dem aktuellen Niveau deutlich unterbewertet. Zwar sind kurzfristig keine großen Kurssprünge zu erwarten, da die Zurückhaltung des Marktes gegenüber russischen Aktien noch eine Weile anhalten dürfte. Wegen der sehr attraktiven Bewertung erscheint das Papier aber vor allem für langfristig agierende Investoren kaufenswert – etwaige politische Risiken sind mehr als eingepreist.


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Autor: (gh), Quelle: EMFIS.COM


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