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Kolumne - 22.12.06

Interessante Neuigkeiten für Silber!

Die Notierungen der Februar Live Cattle Futures gaben gestern um 0,475 Cents auf 89,875 Cents nach. Unter anderem spielten die Aussichten auf einen bärischen Cold Storage Report eine Rolle, welche sich nach Handelsschluss auch bewahrheiteten. Gegenüber dem Vorjahr sind die Bestände an Rindfleisch in den Lagerhäusern um 17% angestiegen. Ein Vergleich mit dem Vormonatswert offenbart, dass ein Zuwachs um knapp sechs Prozent zu vermerken war. Hieraus lässt sich schließen, dass die Nachfrage nach Rindfleisch schleppend verläuft und der Rückstau immer gravierender wird. Setzt man die 503 Millionen Pounds an Rindfleisch ins Verhältnis zu früheren Werten, so zeigt sich, dass dieses Niveau fast dem höchsten Stand entspricht, der seit 1970 jemals gemessen wurde.

An Hiobsbotschaften war dies allerdings nicht genug, da eine weitere bärische Meldung über die Ticker der Newsprovider lief. Angeblich haben südkoreanische Behörden Dioxin in US Importen gefunden. Sie erinnern sich vielleicht noch, dass die Beziehungen bezüglich des Fleischexports zwischen den U.S.A. und Südkorea stark gespannt sind, da das asiatische Land mittlerweile die dritte Ladung von US Beef abgelehnt hat. Der Grund waren erbsengroße Knochensplitter, die in den Ladungen gefunden wurden. Amerikanische Exporteure haben den asiatischen Behörden inzwischen unterstellt, dass diese die Ware sabotieren würden. Dieser Verdacht ist bisher jedoch noch nicht bestätigt. Die Auswirkungen dieses Funds können gravierend sein, wenn die Medien auf den Zug aufspringen und Panik verbreiten. Andere Abnehmer wie Mexiko und Kanada sowie die kleineren Importeure von US Rindfleisch Japan und Taiwan, werden ihre Nachfrage schlagartig einstellen. Des weiteren dürfte auch der US Inlandskonsum spürbar zurückgehen und sich zu Schweinefleisch und Geflügelprodukten verlagern. Vergleicht man die Großhandelspreise für Rindfleisch mit denen von Schweine- oder Geflügelfleisch, kann man feststellen, dass die Rinderpreise seit dem Jahr 2003 gegenüber den beiden anderen zulegen konnten. Bei einer Ausweitung des Dioxinskandals (sollte denn einer entstehen), würden die Futures auf Lean Hogs hiervon sicherlich profitieren.

Crude Oil bekam gestern eins aufs „Litso“, wie Alex DeLarge aus Clockwork Orange es wohl bezeichnen würde. Ausschlaggebend war neben der Meldung aus Japan, dass die Rohölimporte im November um 11,2% gefallen waren auch die Feststellung, dass sich der Nebel im Houston Ship Channel wieder gelegt hat. Während der letzten beiden Wochen kam es ständig zu Unterbrechungen der Transportschifffahrt, da die Lotsen die Tanker nicht zu den Entladestationen bringen konnten. Diese Unterbrechungen waren der Grund, weswegen die Rohöllagerbestände gegenüber der Vorwoche um sechs Millionen Barrel zurückgegangen sind. Zusätzlich negativ wirkte sich die Feststellung aus, dass die Kapazität der Raffinerien um 1,7% gestiegen ist. Allerdings liegt die aktuelle Verarbeitungsquote mit 90,7% immer noch ein gutes Stück unter ihrem Fünfjahresdurchschnitt zurück.

Bei den Destillaten war ein Zuwachs um 1,2 Millionen Barrel zu erkennen, während die Benzinlagerbestände um eine Million Barrel zulegten. Derzeit liegt die Nachfrage nach Destillaten 29.000 Barrel über ihrem Vergleichsschnitt der letzten fünf Jahre. Des weiteren notieren die Bestände nur noch 600.000 Barrel über ihrem saisonalen Durchschnitt sowie 1,6 Millionen Barrel unter dem Vorjahreswert.

Noch interessanter ist die Lage beim Benzin. Hier zeichnet sich weiterhin ein Defizit von 5,7 Millionen Barrel ab gegenüber dem Vorjahr ab. Des weiteren liegen die aktuellen Daten 4,4 Millionen Barrel unter ihren saisonalen Vergleichswerten. Die Nachfrage liegt fast 500.000 Barrel über dem sonst üblichen Wert und ist damit ähnlich hoch wie während der „driving season“ von Mai bis September.
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Benzin hat meiner Meinung nach die besten Aussichten weitere Anstiege zu verbuchen, wobei Heizöl auch keine schlechte Ausgangslage besitzt. Laut Angaben der Meteorologen soll es in der kommenden Woche in den U.S.A. kälter werden. Allerdings folgen bereits ab Beginn des neuen Jahres wieder mildere Temperaturen.

Der Februar Goldfuture pendelt um seine Unterstützung bei 620$ und kann sich nicht richtig entscheiden, wohin die Reise gehen soll. In dieser Woche wurde von einer soliden Nachfrage seitens asiatischer Juweliere und Adressen aus dem Mittleren Osten berichtet. Diese Meldung impliziert, dass der Goldpreis offenbar nicht zu teuer ist. Des weiteren wurde gemeldet, dass die Goldproduktion in Peru im September um knapp zehn Prozent gefallen ist und im Oktober sogar ein Rückgang um mehr als 20% zu verzeichnen war.

In China soll bald der Handel mit Goldfutures eingeführt werden, was die Popularität im bevölkerungsreichsten Land der Erde steigern wird. Wahrscheinlich steht die Einführung der Futures in Zusammenhang mit der China Gold Association, die bereits vor wenigen Wochen angekündigt hatte, ihre Anstrengungen zu verdoppeln um das gelbe Metall bekannter zu machen.

Für die Silberbullen dürfte interessant sein, dass BHP eine Mine in Australien geschlossen hat, nachdem dort ein 19-jähriger Arbeiter ums Leben kam. Diese Produktionsstätte trägt sechs Prozent des jährlichen Silberoutputs bei. Wann die Wiedereröffnung stattfindet, steht bis dato noch nicht fest.

Ich werde im nächsten Jahr Seminare zu den Themen Futures, Options und Spreads sowie technische- und fundamentale Analyse der Rohstoffmärkte geben. Unverbindliche Anmeldungen bitte an s.hell@emfis.com senden! Wir werden Sie dann umgehend informieren sobald die ersten Termine feststehen!

Autor: Sebastian Hell  
Kontakt: s.hell @ emfis.com (bitte alles zusammenschreiben, die Abstände dienen nur dazu es den E-Mailgrabbern zu erschweren)

 

Quelle: www.emfis.com



Autor: (sh), Quelle: EMFIS.COM


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