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Wirtschaftsnews -  & Politiknews -  & Analyse - 26.03.12

Hongkong - was bringt der neue Regierungschef?

www.flickr.com/kouchi_13

Hongkong 26.03.2012 (www.emfis.de) Die chinesische Sonderverwaltungszone Hongkong hat einen neuen Regierungschef. Der ehemalige Geschäftsmann Leung Chun-Ying setzte sich vor dem Wahl-Komitee mit 689 von 1200 Stimmen mit einer komfortablen Mehrheit durch. Der Favorit Pekings war zunächst Leungs Widersacher Henry Tang, der aber nach einem Skandal um außereheliche Affären und einer offenbar illegal errichteten Villa sowohl bei den chinesischen Machthabern als auch bei vielen Hongkonger Bürgern in Ungnade gefallen war. 

Leung Chun-Ying gilt als Selfmade-Man mit hervorragenden China-Kontakten. Dies macht ihn in den Augen vieler Hongkonger Bürger gleichzeitig aber auch verdächtig. Allgemein herrscht die Befürchtung vor, dass er sich gegenüber den politischen Dominanz-Ansprüchen Pekings willfähriger als sein Vorgänger Donald Tsang zeigen könnte. Gleichzeitig wird auch sein persönlicher und politischer Stil, der als direkt und rücksichtslos beschrieben wird, offenbar in Hongkong nicht überall geschätzt. 

Gut für den Immobiliensektor – schlecht für die übrigen Tycoons? 

Leungs Gegenkandidat Tang wurde dagegen eher dem Lager des Hongkonger Großkapitals zugeordnet, was ebenfalls kontrovers beurteilt wurde. Der Politikprofessor Michael DeGolyer etwa erklärte zuletzt gegenüber der „NZZ“, dass durch die Wahl die „Macht der Tycoons“ in die Schranken gewiesen worden sei, „die lange Hongkong als ihr Eigentum angesehen hatten“.  

An der Börse Hongkong zogen angesichts der Wahl Leungs heute vor allem die örtlichen Immobilienwerte an. Leung selbst kommt aus der Hongkonger Immobilienbranche, und hat sich im Wahlkampf mit Forderungen nach der Ausweisung neuen Baulands und nach staatlich gefördertem Wohnungsbau besonders hervorgetan. Ein Analyst von Goldman Sachs erklärte heute allerdings gegenüber dem „Wall Street Journal“, dass sich die Wahl Leungs auf den Sektor mittelfristig nur wenig auswirken dürfte, und dass Angebot und Nachfrage hier weiterhin die bestimmenden Faktoren bleiben würden. 

Politische Freiheiten in Gefahr? 

Hongkongs Regierungschef wird von einem 1200köpfigen Wahlausschuss gewählt, wobei die Wahl anschließend der Zustimmung der Regierung in Peking bedarf. Für 2017 steht weiterhin im Raum, dass Hongkongs Bürger ihren obersten Repräsentanten erstmals direkt wählen dürfen. Beobachter befürchten allerdings auch, dass die umfangreichen Proteste und Demonstrationen in Zusammenhang mit der Wahl Leungs die chinesische Regierung alarmiert haben dürften. 

Grundsätzlich genießen Hongkongs Bürger im Rahmen der Devise „Ein Land – zwei Systeme“ weiterhin umfangreiche politische Freiheiten. In seiner Antrittsrede erklärte Leung Chun-Ying, gegenüber Peking weiterhin auf diese Rechte – und ebenso auf die geplante Direktwahl im Jahr 2017 – zu pochen. Ob Leung dies gelingen wird, und ob es überhaupt seinen Absichten entspricht, bleibt aber abzuwarten.



Autor: (gh), Quelle: EMFIS.COM


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