Wirtschaftsnews - 12.09.11

Marktbericht: Heftige Abschläge in Asien - Nikkei auf 2-Jahres-Tief

Hongkong 12.09.2011 (www.emfis.de) An Asiens Börsen waren es heute ein weiteres Mal fast ausschließlich die Störfaktoren aus anderen Teilen der Welt, die die Kurse in den Keller rasseln ließen.

Vor allem die Griechenland-Krise hatte sich erneut verschärft, was den Euro gegenüber den meisten asiatischen Werten nach unten gehen ließ, und Konjunktursorgen heraufbeschwor. Daneben konnten auch die jüngsten US-Wirtschaftsdaten und das vom amerikanischen Präsidenten Barack Obama zuletzt angeregte Konjunkturprogramm die Marktteilnehmer kaum überzeugen.

Hongkongs Immobilienaktien unter Druck

In Hongkong schlitterte der Hang Seng Index heute um 4,2 Prozent abwärts auf 19.031 Punkte. Dabei fiel die Aktie der vergleichsweise stark in Europa exponierten Großbank HSBC um 4,7 Prozent. Unter den China-Bankenwerten gingen ICBC um 4,9 Prozent und Bank of China um 3,7 Prozent nach unten. Die Aktie des Immobilienkonzerns China Overseas Land brach nach der Bekanntgabe seiner schwachen August-Immobilienverkäufe um 9,1 Prozent ein. Unter den Titeln der Konkurrenz rutschten China Resources Land um 7,0 Prozent und Soho China um 7,2 Prozent nach unten. Am besten entwickelte sich heute noch die Aktie des Versorgers CLP, die lediglich 0,6 Prozent abgab, und der Titel von Hong Kong and China Gas der „nur“ 1,8 Prozent verlor. 

Der Yen klettert – der Nikkei fällt

In Tokio gab der Nikkei heute weitere 2,3 Prozent auf 8536 Punkte ab, und fiel damit auf den niedrigsten Schlussstand seit April 2009. Auch die Fortsetzung der Stützungskäufe der Bank of Japan konnte den heutigen Kursverfall nicht stoppen. Zugleich war der Euro gegenüber dem Yen zwischenzeitlich auf das niedrigste Niveau seit 2001 abgerutscht, was unter anderem die japanischen Exporttitel unter Druck hielt. Sony etwa fielen um 3,4 Prozent und Canon um 2,3 Prozent. Sharp knickten um 5,0 Prozent ein, nachdem ein Analyst von Mizuho Securities sein Kursziel für den Wert herabgesetzt hatte.  Unter den Autowerten gaben Toyota 2,1 Prozent und Honda 3,8 Prozent ab; Suzuki verloren 2,8 Prozent, nachdem der Konzern erklärt hatte, seine Kooperation mit Volkswagen beenden zu wollen. Zu den wenigen Gewinnern im Nikkei zählten einige Titel aus dem als defensiv geltenden Telekomsektor. KDDI etwa verbesserten sich um 1,5 Prozent und NTT DoCoMo um 0,4 Prozent. Die Aktie von Softbank kam mit einem Abschlag von 1,3 Prozent ebenfalls noch relativ glimpflich davon.
:::
Indien gibt nach schwachen Wirtschaftsdaten ab

Indiens Sensex lag nach enttäuschenden Daten zur dortigen Industrieproduktion zuletzt 2,2 Prozent im Minus bei 16.499 Zählern. In Thailand gab der SET bislang 2,3 Prozent auf 1038 Punkte ab. 

In China, Korea und Taiwan fand heute feiertagsbedingt kein Handel statt. 



Autor: (gh), Quelle: EMFIS.COM


Top Aktie der Woche?

Lesen Sie jetzt die Empfehlungen für die Boom-Börsen von morgen. Nirgends sonst warten höhere Gewinn-chancen, als in den Emerging Markets! Lesen Sie jetzt kostenlos den Emerging-Markets-Report!

Gratis E-Book

Jetzt für den Emerging Markets Report gratis anmelden und das E-Book “Die nächste Facebook” gratis sichern. Zudem erhalten Sie unseren EMFIS-Newsletter >>> alles 100% gratis

  • Analyse & Wirtschaftsnews

    02.10.2014

    Deutsche Bank – Starke Aktie!

    Aktueller Kurs: 27,78 Euro,  Widerstand: 27,90 Euro,  Unterstützung: 27  Euro,  Richtung: AufwärtsFazit vom 24.09: Wie auch immer,

  • Analyse & Wirtschaftsnews

    01.10.2014

    Nordex – Jetzt fällt die Entscheidung!

    Aktueller Kurs: 14,60 Euro,  Widerstand: 14,90 Euro,  Unterstützung: 14,10 Euro,  Richtung: -Fazit vom 24.09.: Nichts ist sicher im Tra

  • Analyse & Wirtschaftsnews

    01.10.2014

    Commerzbank – Unterstützung bei 11 Euro beachten!

    Aktueller Kurs: 11,87 Euro, Widerstand: 12,60 Euro, Unterstützung: 11 Euro, Richtung: -Fazit vom 24.09.: Oberhalb von 12 Euro sollte man Long-Position

  • Analyse & Wirtschaftsnews

    30.09.2014

    EUR/USD: Ist der Absturz übertrieben?

    Der Wechselkurs des Euros zum US-Dollar konnte sich zu Beginn dieser Woche oberhalb der Unterstützung von 1,2680 USD stabilisieren.

  • Analyse & Wirtschaftsnews

    29.09.2014

    Steht der Bund-Future vor einer Wende?

    Für manche war die erneute Zinssenkung durch die Europäische Zentralbank Anfang September eine Panikreaktion. Soweit würde ich nicht gehen.

FinanzNachrichten.de - Alle Nachrichten zu Aktien, Börse und Wirtschaft