Wirtschaftsnews -  & Marktberichte - 25.02.08

EM Stocks Review: Asien mit Aufschlägen - Hongkong schwach

25.02.08 (www.emfis.com) Die asiatischen Aktienmärkte entwickelten sich heute überwiegend freundlich. Zuvor hatte am Freitag auch die Wallstreet nach oben gedreht. Ein Schlüsselereignis waren dabei die Geschehnisse um den Bond-versicherer Ambac Financial, der wahrscheinlich demnächst ein Rettungsplan vorlegen wird. In China ließ man sich von diesen Geschehnissen allerdings nicht sonderlich beeindrucken. Dort gingen die wichtigsten Indizes wieder nach unten. Dies brachte schlussendlich dann auch den Hongkonger Hang Seng Index unter Druck.

In Japan wurde der Stimmungsumschwung an der Wallstreet begeistert aufgenommen. Der Nikkei 225 schob sich um 3,07 Prozent nach oben auf 13.917 Punkte, der breitere Topix verbesserte sich um 2,6 Prozent auf 1355 Zähler. Gesucht waren insbesondere die Titel verschiedener Versicherer, deren Zahlen oberhalb der Erwartungen gelegen hatten. Hier sprangen Aioi Insurance um 14 Prozent nach oben, Mitsui Sumitomo Insurance zogen um 10 Prozent an. Daneben legte die Aktie des Ölkonzerns Inpex Holdings 7,9 Prozent zu. Hier gab es Gerüchte, dass dort bald ein chinesischer Staatsfonds einsteigen könnte. Die Titel von Nippon Oil verbesserten sich um 3,5 Prozent. Sharp kletterten um 5,2 Prozent nach oben. Die Zeitung „Nikkei“ hatte gemeldet, dass der Konzern künftig LC-Displays für Sony herstellen werde. Die Aktie von Sony stieg um 2,4 Prozent. Im übrigen Technologie-Segment konnten sich etwa Advantest um 7,4 Prozent verbessern, Fuji Electric legten 6,1 Prozent und Sanyo Electric 4,0 Prozent zu.

In Korea ging der Kospi um 1,3 Prozent nach oben auf 1709 Zähler. Zum positiven Sentiment trug hier unter anderem die Inaugurationsfeier für den neuen Präsidenten Lee Myung-Bak bei, der als wirtschaftsfreundlich gilt. Die Umsätze blieben allerdings vergleichsweise gering. Gefragt waren unter anderem die Titel des Stahlriesen Posco die um 4,3 Prozent nach oben schnellten. Unter den großen Schiffsbauern verbesserten sich Hyundai Heavy um 2,9 Prozent und Samsung Heavy um 1,8 Prozent. Deutlich erholt zeigten sich auf die Titel von LG Electronics die um 6,8 Prozent anzogen. Dagegen gaben Samsung Electronics leicht um 0,2 Prozent ab. Im Bankensektor stiegen Shinhan Financial um 3,1 Prozent und Kookmin Bank um 2,2 Prozent.
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Auch dem Aktienmarkt in Taiwan flossen neue Mittel zu. Hilfreich war dabei die jüngste Erholung des NT$, die die Hoffnung weckte, dass taiwanesische Assets international bald wieder stärker gefragt sein könnten. Insbesondere in die traditionellen Sektoren wurde wieder Geld gepumpt. Hier legten Asia Cement um 5,9 Prozent und Taiwan Cement um 6,9 Prozent zu. Die Aktie von Far Eastern Textile schoss sogar um die in Taipeh maximal möglichen 7 Prozent nach oben. Etwas zaghafter ging man im Technologiesektor vor. Hier gewannen Acer 1,8 Prozent hinzu, Taiwan Semiconductor stiegen um 0,5 Prozent. Die Titel von United Microelectronics allerdings gaben 0,55 Prozent ab.

Auch in Hongkong ging es heute zunächst durchaus nach oben. In der zweiten Handelshälfte begann die Stimmung dann aber zu kippen. Der Hauptgrund dafür waren insbesondere die herben Abschläge an der Börse Shanghai. Dort befürchten die Anleger derzeit, dass einige bevorstehende Platzierungen und Kapitalerhöhungen in China den Markt über Gebühr belasten könnten. Der Hang Seng Index gab schlussendlich 0,2 Prozent auf 23.269 Punkte ab. Unter Druck standen beispielsweise die Titel von China Unicom, die um 4,7 Prozent abrutschten. Hier gibt es Gerüchte, dass der Mobilfunkkonzern demnächst in China zusätzliche 60 Milliarden Yuan einsammeln wolle. Die Papiere des größeren Konkurrenten China Mobile gaben 0,5 Prozent ab. Auch die Titel der China-Finanzunternehmen, die durch die dortige Aktienmarktentwicklung negativ tangiert sein könnten, wurden gemieden. Hier gingen China Life um 1,7 Prozent nach unten, Ping An Insurance verloren 2 Prozent, China Mercantile Bank verbilligten sich um 3,3 Prozent. Die Aktie des Börsenbetreibers Hong Kong Exchange & Clearing rutschte um 4,1 Prozent nach unten. Positiv entwickelten sich dagegen die Papiere des Stromproduzenten CLP Holdings deren Zahlen nach Börsenschluss erwartet wurden; hier wurde ein Aufschlag von 4,1 Prozent erzielt. Im Stahlsektor verbesserten sich Angang Steel um 5,8 Prozent und Maashan Iron & Steel um 4,5 Prozent, nachdem Goldman Sachs dort die Kursziele heraufgesetzt hatten. 

In China brach der Shanghai Composite Index um 4,07 Prozent auf 4192 Zähler ein; der Shanghai A-Share Index fiel um 4,07 Prozent auf 4398 Stellen.



Autor: (gh), Quelle: EMFIS.COM


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