Wirtschaftsnews -  & Marktberichte - 10.01.08

Asiens Börsen schwach

10.01.08 (www.emfis.com) <o:p></o:p>

 


Die Vorgaben aus den USA waren von einer Stimmungsschwankung beherrscht. Der Dow Jones folgte einem Richtungslosen Handel und konnte sich dann letztendlich in den grünen Bereich bewegen. Er schloss mit einem Plus von 1,2 Prozent. Die schwankende Stimmung wurde durch unterschiedliche Bewertungen der Wirtschaftslage hervorgerufen. Während Goldman Sachs weiterhin eine große Gefahr der Rezession sieht, verbreitete DuPont in seiner Aussicht für dieses Jahr Optimismus, welcher letztlich siegte. Dazu kam der ausverkaufte Markt, welcher Schnäppchenjäger auf den Plan rief.

Der MSCI Asien Pazifik verliert um 0,67 Prozent auf 153,75 Punkte. Das Barrel Öl kostet 95,77 US Dollar und die Feinunze Gold 877,80 US Dollar.

In Japan taucht der Nikkei um einen Prozentpunkt ab. Goldman Sachs hat seine BIP Prognose für 2008 von einem bisherigen Zuwachs von 1,2 Prozent auf 1 Prozent gesenkt. Gleichzeitig wurde eine 50prozentige Möglichkeit einer Rezession gesprochen. Goldman Sachs verwies darauf, dass bei einer Rezession in den USA vor allem die japanischen Autobauer leiden würden. Diese gaben dann auch heute kräftig ab. Nissan fällt um 3,5 Prozent und Toyota und Honda um über 2 Prozent. Credit Suisse gab bekannt, dass im Zuge der Subprimekrise zunehmend japanische Immobilien abgestoßen werden. Das lässt die Immobilienwerte zwischen 2,5 und 4,5 Prozent abtauchen. Der Technologiebereich kann sich dagegen gut behaupten. Tokyo Electron steigt um 3 Prozent und Advantest um 2 Prozent.





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Der australische ASX ging mit einem kleinen Minus von 0,15 Prozent aus dem Handel. Newcrest Mining gab um 2,6 Prozent ab. Hier nahmen die Anleger Gewinne mit, nachdem die Aktie gestern ein neues Allzeithoch erreichte. Aluminia verlor um 2,5 Prozent. Das Unternehmen gab bekannt, das die Gewinne im abgelaufenen Jahr um 29 Prozent geringer ausgefallen waren. Hervorgerufen wurde das durch steigende Kosten und einem gefallenen Alu- Preis. Zugewinnen kann unter anderem Rio Tinto um einen Prozentpunkt.

In Südkorea fällt der Kospi um 0,6 Prozent. Der größte Verlierer ist die Aktie von Korea Zinc. Sie gibt um satte 6,5 Prozent ab, nachdem das Unternehmen in seiner Prognose von einem fallenden Zinkpreis von bis zu einem Drittel ausgeht. Erholen kann sich der Schiffsbauer Hyundai Heavy. Die Aktie legt um 1,9 Prozent zu. POSCO hofft auf steigende Stahlpreise und klettert um 1,66 Prozent.

Der Hongkonger Hang Seng Index verliert bis zur Mittagspause um 0,9 Prozent. Einer der größten Verlierer mit 5,7 Prozent ist wieder die Aktie von Esprit. Hier herrschen die Rezessionsängste vor. Der zweite große Verlierer mit fast 6 Prozent ist Sinopec. Grund ist die Festlegung der Regierung, dass die Preise für raffinierte Produkte in der nächsten Zeit nicht angehoben werden um der Inflation entgegenzuwirken. Einer der Gewinner mit über 8 Prozent ist China Eastern Air Hier herrscht die Hoffnung, dass Singapore Air ein neues höheres Übernahmeangebot vorlegt.

In China steigt der CSI 300 Index um 1,6 Prozent und klettert damit seit Jahresbeginn um fast 7 Prozent. Es sind vor allem Stahlwerte die zulegen können. Es wird davon ausgegangen, dass die Stahlpreise sich zukünftig wieder nach oben entwickeln werden. Ebenfalls auf der Gewinnerseite stehen Banken. Abgeben müssen die Ölwerte wegen der Preisbindung.



Autor: (cs), Quelle: EMFIS.COM


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