Marktberichte -  & Top-Story - 16.07.10

Asien überwiegend schwächer - Japan bricht ein

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Hongkong 16.07.2010 (www.emfis.com) Die asiatischen Börsen entwickelten sich heute nach schwachen Wirtschaftsdaten aus den USA größtenteils nach unten. Vor allem der japanische Markt stand unter Beschuss, da hier der stärkere Yen zusätzlich belastete. Dagegen konnten sich die Börsen Hongkong und China im Anschluss an das seit langem erwartete IPO der Agricultural Bank halbwegs behaupten. 

Der japanische Aktienmarkt stand heute nach seiner kurzfristigen Erholung wieder deutlich unter Druck. Dazu trug vor allem der gestiegene Yen bei, der die Aktien der Exportunternehmen auf Talfahrt schickte. Der Nikkei 225 rutschte um 2,9 Prozent auf 9408 Punkte ab, und hat damit auf Wochensicht 1,8 Prozent abgegeben. Der breitere Topix verlor 1,9 Prozent auf 841 Stellen. Vor allem bei den Exportwerten wurden massiv Gewinnmitnahmen vorgenommen. Im Elektroniksektor knickten Sharp um 3,7 Prozent und Sony um 5,0 Prozent ein; Konica Minolta gingen ebenfalls um 5,0 Prozent nach unten. Daneben verbilligten sich Nintendo nach enttäuschenden US-Verkaufsdaten um 2,7 Prozent. Im Autosektor verloren Nissan 3,1 Prozent und Mazda 3,3 Prozent. Toyota konnten sich dagegen mit einem Abschlag von 1,3 Prozent noch vergleichsweise gut behaupten. Yamaha fielen um 4,1 Prozent, nachdem der Motorrad-Hersteller einen vergleichsweise schwachen Ausblick abgegeben hatte. Zu den wenigen Gewinnern gehörten die Versorgeraktien. Hier legten Tokyo Electric Power 0,5 Prozent und Chubu Electric Power 0,1 Prozent hinzu. Daneben verbesserte sich das Papier der Handelsgesellschaft Mitsui um 0,4 Prozent. Das Unternehmen ist mit 10 Prozent an der Ölplattform Deepwater Horizon beteiligt, wo der Haupteigner BP jetzt offenbar Fortschritte bei der Bekämpfung der dortigen Havarie erzielt hat. 

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Auch der koreanische Aktienmarkt zeigte sich heute angeschlagen. Dabei standen vor allem die heimischen institutionellen Anleger auf der Verkäuferseite. Der Kospi ging um 0,7 Prozent nach unten auf 1738 Punkte. Ähnlich wie in Japan wurden auch hier vor allem Papiere aus den Exportbranchen verkauft. Im Elektroniksektor etwa gaben LG Display 4,9 Prozent ab; Samsung Electronics rutschten um 2,2 Prozent und Hynix Semiconductor sogar um 6,6 Prozent nach unten. Unter den Autowerten verbilligten sich Hyundai wegen der anhaltenden Auseinandersetzungen mit der Belegschaft um 4,3 Prozent; Kia Motor verloren 2,4 Prozent. Dagegen zeigten sich die Werte aus dem Reederei- und Schiffsbau-Bereich vergleichsweise gut behauptet. Hyundai Heavy fielen lediglich um 0,6 Prozent; Samsung Heavy legten 0,4 Prozent zu, die Aktie der Schiffahrtsgesellschaft STX Pan Ocean stieg um 2,0 Prozent. Daneben gewannen Posco 0,9 Prozent hinzu. Der Stahlkocher hatte zuvor bekannt gegeben, einen 25prozentigen Anteil an einem australischen Eisenerzprojekt zu erwerben.



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Autor: (gh), Quelle: EMFIS.COM


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