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Politiknews - 31.01.07

Gipfel der Afrikanischen Union endet ohne nennenswerte Erfolge für Konfliktlösung

Addis Abeba 31.01.07 (RIA Novosti)
Das achte Gipfeltreffen der Afrikanischen Union (AU) ist am Dienstagabend in Addis Abeba ohne erkennbare Erfolge zu Ende gegangen.

Im Mittelpunkt der zweitägigen Diskussion der Staatsoberhäupter stand die Situation in Sudan und Somalia, in denen seit Jahren blutige Kämpfe geführt werden.

Der erneut zum AU-Oberhaupt gewählte Präsident Ghanas, John Kufuor, hat am Dienstag alle Länder des Kontinents aufgerufen, an der Bildung eines Friedenskontingents teilzunehmen, das demnächst nach Somalia entsendet werden soll. Seit 16 Jahren tobt dort ein Bürgerkrieg.

Trotz der Hoffnung der Organisatoren des Gipfels auf konkrete Vereinbarungen über die zahlenmäßige Stärke, die Finanzierung und technische Ausrüstung des Friedenskontingents ist das Treffen in Addis Abeba so gut wie erfolglos geblieben. Nur ein Land Burundi - zeigte sich bereit, 1000 Soldaten den Friedenstruppen in Somalia zur Verfügung zu stellen. Damit verfügt die AU potenziell über 4000 Soldaten, die an der Krisenbekämpfung in Somalia teilnehmen können. Dennoch bleibt es nach wie vor unklar, wer die anderen 50 Prozent des Kontingents bilden soll und wie die Friedensmission finanziert werden soll.

Weder UN-Generalsekretär Ban Ki Moon noch die EU-Vertreter, die zu den Teilnehmern des Gipfels in Addis Abeba gehörten, haben den afrikanischen Ländern konkrete Hilfe bei der Lösung dieses Problems angeboten, obwohl die Führung der Afrikanischen Union während des Treffens mehrmals gewarnt hatte, dass Somalia in ein totales Chaos versinken könne, wenn es keine Hilfe von außerhalb erhalte.

Zum zweiten wichtigsten Thema des Treffens in Addis-Abeba wurde die Situation in der westsudanischen Provinz Darfur, wo seit vier Jahren ebenfalls ein großer interner Konflikt herrscht, der nach Einschätzung der UNO bisher etwa 200 000 Menschen das Leben gekostet hat.

Die Teilnehmer des Gipfels forderten einstimmig die sudanesischen Behörden auf, ihr Bestes zu tun, um die Bombardements und jegliche Gewalt in der aufständischen Provinz zu unterbinden.

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon forderte erneut den sudanesischen Präsidenten Umar al-Baschir auf, die Stationierung der gemeinsamen Friedenskräfte der UNO und der Afrikanischen Union in seinem Landes zu akzeptieren.

Angesichts der heftigen Diskussionen über die Lage in Somalia und im Sudan konnten die afrikanischen Präsidenten aus Zeitmangel andere aktuelle Probleme des Kontinents nur oberflächlich behandeln, die ebenfalls auf der Tagesordnung standen.

In der Abschlusserklärung verwiesen die Staats- und Regierungschefs zudem auf die jüngste Klimaveränderung auf der Erde, die negative Folgen für Afrika und seine Völker habe. Außerdem unterzeichneten sie die so genannte „Afrikanische Demokratie-Charta“ und beschlossen, eine Beratungsgruppe zur Vorbeugung von bewaffneten Konflikten und Kriegen auf dem Kontinent zu bilden.

Das nächste AU-Gipfeltreffen ist für den Juli 2008 zum 50. Jahrestag der Unabhängigkeit Ghanas in Accra geplant.



Autor: (cs), Quelle: RIA Novosti


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